Wie ist das Angebot eingebettet?

Die kurze Zeit im Windlicht erscheint auf den ersten Blick wie ein Tropfen auf den heissen Stein. Entscheidend ist aber die Kontinuität. Durch die wöchentlichen Treffen gewinnen die Kinder an Sicherheit und bauen sich ein eigenes Beziehungsnetz auf: Ein wichtiger Schutzfaktor für ihre psychische Gesundheit.

 

Ein Drittel der Kinder psychisch erkrankter Eltern, so zeigen verschiedene Studien, wird selbst psychisch krank. Ein weiteres Drittel entwickelt auffällige Verhaltensweisen, Lernstörungen und Schwierigkeiten in der Schule und Berufsfindung. Das restliche Drittel kann mit der Problematik der Eltern umgehen. Die Stiftung Windlicht will Kindern Halt geben und sie in ihrer Situation unterstützen. 

 

Das Angebot ist eingebettet in ein umfassendes System der Jugendhilfe, Familienberatung und psychologischen / psychiatrischen Betreuung. Die Einbindung der Eltern ist daher das A und O für eine gelingende Entwicklung der Kinder.

 

Nach Ablauf der regulären Betreuungszeit von 1 bis 2 Jahren bleiben die Kinder in losem Kontakt mit der Gruppe und den Betreuerinnen. Sie werden zu Anlässen eingeladen und berichten über ihre Erfahrungen oder gründen eine weiterführende Gruppe.